Dankeschönfest

...über das zahlreiche Erscheinen, aber dieser Einladung sind die Ehrenamtlichen, soweit es ihnen möglich war, nur zu gerne gefolgt. Wusste man doch aus Erfahrung, dass es wieder ein sehr gemütlicher, interessanter Abend werden würde. Mit viel Informationen aus dem Vereinsleben und – auch ganz wichtig – mit einer köstlichen Bewirtung durch die Inhaber der Gaststätte „Zum grünen Walde“ und ihrem aufmerksamen Personal. 

Frank begann mit dem Hinweis auf die schnellen Veränderungen bei den Trainern: „Trainer kommen, Trainer gehen“. Die U 14 I und die U 15 I betraf das nicht. Im Gegenteil, auch dank des beständigen Engagements ihrer Trainer, spielt die Spielgemeinschaft U 14 I in der kommenden Saison in der Landesliga, die U 15 I ist in die Bezirksliga aufgestiegen. Veränderung erfährt die Fußballabteilung in Bezug auf ihren Abteilungsleiter. Dr. Björn Ackermann übergab diese Aufgabe an Thomas Görtz. 

Was wäre der Dankeschön-Abend ohne die Videos, die immer wieder Originelles zeigen? Diesmal ging es um die „Bierchallenge“ auf Facebook. In einem achtern fast das Wasser berührenden Kahn sitzt der Vorstand der TSG. Die Zuschauer wurden unruhig, lange kann es nicht mehr dauern und das Boot sinkt – wer übernimmt dann die Vereinsführung? Doch die Betroffenen scheinen nichts von der Gefahr zu bemerken. Im Gegenteil, begeistert greifen sie zur Bierflasche. Und fordern, kurz bevor sie tatsächlich in den hüfthohen Fluten „versinken“, die Weser-Elbe Sparkasse, die Nordholzer Tannen und das Maritime Sicherheitszentrum auf, auch ein Filmchen auf/für Facebook zu drehen oder 100 Liter Bier zu spendieren. Ich hoffe, nächstes Jahr von einer großen Bier-Sause berichten zu können! Es folgte ein weiteres Video, jetzt über den TSG-Schiedsrichter Wübbo Zierow, einem originellen Menschen. Ganz abgesehen davon, dass er schon 2500 Spiele gepfiffen hat. Frank selber erklärte im Anschluss, dass er nicht mehr als Schiedsrichter zur Verfügung steht. 

Wichtig war dem Vorsitzenden auch der Hinweis auf die Handhabung von vertraulichen Daten, die auf keinen Fall mit Whatsapp übertragen werden dürfen sowie der Appell an alle Anwesenden, dafür Sorge zu tragen, dass sich schnell ein/e neue/r Jugendwart/in findet. „Denn ohne diese/n ist ein Verein schlecht aufgestellt. Wäre schön, wenn wir zur Jahreshauptversammlung bereits eine/n benennen könnten“. 

Kurz vor der Eröffnung des kalt/warmen Buffets, erbat sich Frank einen kleinen Applaus für die Küche und Bedienung und strahlte, als ein fast orkanartiger (na, ein bisschen Übertreibung darf auch mal sein) Beifall erklang. Nach dem Genuss der pikanten Speisen war klar, dass die Anwesenden die „Vorschusslorbeeren“ völlig zu Recht erteilt hatten - überall zufriedene Gesichter.

Der Lautstärkenpegel signalisierte dem Vorsitzenden, dass alle den Mund leer hatten, er übergab das Mikrophon an die 2. stellvertretende Vorsitzende Silke Stein. Sie belebte die Anwesenden mit einem Spiel, in dem es darum ging, Personen oder Gruppen aus dem Stickeralbum zu erkennen und zerschnittene Gesichter mittels Kleber wieder zum gewohnten Aussehen zu verhelfen. 

Während der Auswertung zeigte Frank mit Hilfe eines kleinen Films eine Rückschau auf das Jahr 2018 und seine Höhepunkte im Verein. Besonders niedlich erklärten die jüngsten Fußballer ihre Zugehörigkeit zur TSG: „Wir sind Bambinis“, - das war zu hören und auf den Trikots zu lesen. 

Silke wusste es wieder spannend zu machen, bevor sie die Sieger des Sticker-Spiels bekannt gab. Es war der Tisch von Rolf Seidel. 

 

Foto: die Sieger des Sticker-Ratespiels

 

Sie wurden, wie auf dem Foto zu sehen ist, reich mit „Gold“ beschenkt.

Das waren aber nicht die einzigen Geschenke, die Silke in mühevoller Arbeit und unglaublicher Fantasie vorbereitet hatte. Ich war schon ganz gespannt, was sie sich als Tischdekoration ausgedacht hatte und womit sie wohl Frank überraschen würde. Man muss die kleine Lokomotive aus Dominosteinen und weiteren süßen Zutaten einfach gesehen haben. Jeder Gast konnte später mit seinem eigenen Zug „nach Hause fahren“. 

Frank bekam noch dazu eine große Ausführung. Die Schokoladenkuchenlokomotive, auf der er per Foto als Lokführer gekennzeichnet war, hatte sogar noch zwei Anhänger. Im ersten Wagen fuhren – symbolisch dargestellt - die weniger schönen Dinge einer Vereinsführung mit. Zum Beispiel Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, meckernde Mitglieder oder Sorge um den Verein. Dafür war der zweite Waggon gefüllt mit fröhlichen Sportlern. Und diese waren sichtbar in der Überzahl!

Bevor sich Frank noch einmal bei den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und bei allen für ihr Erscheinen bedankte und ein gutes neues Jahr wünschte, gab er den Anwesenden ein weiteres Rätsel auf. Es galt, das Dankeschöngeschenk zu erraten. Der vermutete Waschlappen entpuppte sich als ein sehr flauschiges Duschtuch mit TSG Emblem. 

Elfie