Fanreise nach Merseburg 2018, mit Besuch in Halle und Leipzig

...von Deutschland an. Bei strahlendem Sonnenschein gab es von oben einen tollen Rundumblick auf den Harz, dem Kyffhäuserland und dem Naturpark Saale-Unstrut. Kurz vor 15:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Panoramamuseum auf den Schlachtberg von Bad Frankenhausen. In dem runden Gebäudekomplex (Durchmesser ca. 40 m) befindet sich ein monumentales Panoramabild vom Bauernkrieg, mit dem Titel Frühbürgerliche Revolution in Deutschland. Es ist 14 m hoch und 123 m im Umfang lang. Mit einer Fläche von 1722m² zählt es zu den größten Tafelbildern der Welt. Mit einem Audio-Guide wurden wir durch die aufgemalten 75 Schlüsselszenen geführt. Als alle wieder im Bus waren, fuhren wir nach Merseburg ins Best Western Hotel, wo sich kurz nach Ankunft die ersten Mitreisenden im Schwimmbad trafen. Um 19:30 Uhr gab es im Hotel ein Abendbuffet. Nach dem ereignisreichen Tag hatte man auch richtig Hunger. Bald verabschiedeten sich die ersten um ins Bett zu gehen. Andere machten es sich noch auf der Terrasse oder an der Bar gemütlich.

07.09.2018

Damit wir Merseburg etwas besser kennen lernen, stand eine Stadtführung auf dem Programm. Zwei ältere Damen teilten uns in 2 Gruppen auf und erklärten uns vieles von der Rabensage bis zum Museumspark in Merseburg. Am Nachmittag sind wir alle dann mit dem Bus nach Leipzig gefahren. An diesem Freitag fand in Leipzig das Passagenfest statt. Als wir dort ankamen, wurde aber noch aufgebaut, denn es sollte um 18:00 Uhr mit Musik und Tanz losgehen. Auf jeden Fall war genügend Zeit zum Schoppen, Sightseeing oder Essen gehen. Für den späteren Abend hatte ich Karten für der Pfeffermühle von Leipzig besorgt und die Veranstaltung war ein Volltreffer. Beim Kabarett „Fairboten“  wurden unsere Lachmuskeln auf äußerste strapaziert. Vergnügt fuhren wir nach der Veranstaltung zum Hotel nach Merseburg zurück, wo sich viele noch in die Bar setzten. 

08.09. 2018

Wie geplant ging es am Samstag nach Halle ins Halloren-Schokoladenmuseum. Dort gab es viele Leckereien zum Probieren, kaufen oder nur ansehen. Höhepunkt in dem Museum ist das Schokoladenzimmer. Alleine das Sofa wiegt 250 kg und ist… natürlich auch aus Schokolade. Als wir mit der Besichtigung und dem Einkauf durch waren, brachte uns Lothar mit dem Bus zum Marktplatz von Halle. Von dort aus liefen kleinere Gruppen durch die Stadt um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Interessant waren der Dom, die Burg Giebichenstein, sowie die Moritzburg und das Stasigefängnis Roter Ochse. So langsam füllte sich die Straße am Saaleufer, denn eine Schiffsfahrt stand auf dem Programm. Den Schiffsanleger hatten alle pünktlich erreicht und um 15:00 Uhr schipperten wir bei strahlendem Sonnenschein auf der Saale. Danach legte die „Händel 2“ wieder am Schiffsanleger an, wo auch der Bus für uns bereit stand. Die meisten von uns sind dann mit dem Bus nach Merseburg gefahren, um dort noch ein wenig zu verweilen und später Essen zu gehen. Eine weitere Gruppe fuhr mit der Straßenbahn noch mal in das Zentrum von Halle. Am späten Abend trafen sich einige noch an der Bar vom Hotel. So ging der Tag in netter Atmosphäre zu ende.

09.09.2018

An diesem Morgen mussten wir abreisen und nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir das Erlebnisbergwerk in Sondershausen. Zuerst marschierten wir alle in die Kleiderkammer, wo es blaue Kittel und gelbe Schutzhelme gab. Dabei wurde reichlich gelacht und Fotos geschossen. Gut gerüstet ging es in Gruppen 670 m in die Tiefe. Der Fahrkorb war stockdunkel, sodass es für manche ein wenig unheimlich wurde. Nach 3 Minuten hielt der Fahrstuhl an und wir liefen in den Gängen zu den 3 offenen LKW`s die für uns zur Fahrt durch das Bergwerk bereit standen. Mit rasanter Geschwindigkeit fuhren wir auf den unter Tage befindlichen Straßen (auf und ab, kreuz und quer) eine Strecke von ca. 15 km.  Ein Bergmann zeigte uns zwischendurch Arbeitsgeräte von Beginn an bis zur Neuen Technik des Salzabbaus, es gab noch eine Ausstellung vom Munitionsbau des 2. Weltkriegs unter Tage, des Weiteren durften wir uns die Kegelbahn und den Konzertsaal anschauen. Zwischendurch kreuzte uns mal eine Fahrradgruppe, denn es gibt auch die Möglichkeit Fahrradrennen oder Läufe dort zu Buchen. Nun zeigte uns der Bergmann die Tunnelrutsche. Ein sogenanntes Bohrloch in 600 m Tiefe hat ein Gefälle von 40% und ist 52 m lang. In ca. 4 Sekunden werden die ca. 28 Höhenmeter auf einem „Arschleder“ (bergmännischer Gesäßschutz) zurückgelegt. Sowohl die 5 Freiwilligen, die rutschen wollten, als auch die restliche Gruppe hatten ihren Spaß damit. Nachdem wir dann noch den Festsaal besichtigt hatte war die Führung zu ende.  Oben angekommen, durften wir die „Verkleidung“ wieder ablegen. Nun ging es mit dem Bus zur Bavaria Alm in Hildesheim. In dem Restaurant gab es für alle Kartoffelsuppe und eine leckere Nachspeise mit einer köstlichen „Zimt und Zucker Brezel“. Im Bus angekommen, sangen wir gemeinsam mein „Fanreisen-Lied“. Auf der Raststätte Langwedel gab es ein kurze „Klo-Pause“, die die Gruppe gleichzeitig nutzte, mir ein tolles Geschenk zu überreichen. Darüber habe ich mich sehr gefreut und schreibe:“ herzlichen Dank dafür.“

Silke Stein